Kurzbeschreibung

Der „passive Widerstandskampf“ im Ruhrgebiet von 1923, der von der Reichsregierung durch das Drucken astronomischer Geldsummen unterstützt wurde, hatte eine Hyperinflation ausgelöst und für die deutsche Bevölkerung immense wirtschaftliche Schwierigkeiten mit sich gebracht. Infolgedessen wurden in Deutschland Stimmen laut, die forderten, die Kampagne aufzugeben und den Franzosen Zugeständnisse zu machen. Die hier zu sehenden demonstrierenden Arbeiter in Duisburg wollten solchen Stimmen entgegentreten, und das Foto selbst, für das die Demonstranten mit ihrem handgeschriebenen Schild posierten, sollte die nationale Entschlossenheit zur weiteren Unterstützung der Kampagne festigen.

Arbeiter aus Duisburg demonstrieren für die Beibehaltung des passiven Widerstandes (1923)

Quelle

Quelle: Foto, 1923. Fotograf/in unbekannt. Portal Rheinische Geschichte, Landschaftsverband Rheinland (LVR)–Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte. Online verfügbar unter: http://rheinische-geschichte.lvr.de/Epochen-und-Themen/Themen/die-rheinlandbesetzung-1918-1930/DE-2086/lido/57d133f17e43d1.98845861

LVR

Arbeiter aus Duisburg demonstrieren für die Beibehaltung des passiven Widerstandes (1923), veröffentlicht in: German History in Documents and Images, <https://germanhistorydocs.org/de/die-weimarer-republik-1918-1933/ghdi:image-5318> [16.03.2026].