Kurzbeschreibung

Kurt Tucholsky (1890-1935) zählte zu den brilliant sprachgewandten und politisch engagierten Journalisten und Satirikern der Weimarer Ära. Er war überzeugter Antimilitarist, Pazifist und ein linksliberaler Kritiker der Republik und publizierte regelmäßig unter eigenem Namen sowie unter verschiedenen Pseudonymen (Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger, Ignaz Wrobel) in der Weltbühne. Tucholsky, der seit 1924 hauptsächlich im Ausland lebte, hatte keinerlei Illusionen darüber, was ein NS-Regime in Deutschland bedeuten würde und war dementsprechend erschüttert über die Zerstörung der Republik und Hitlers Machtübernahme. Seine Bücher wurden vom NS-Regime verboten und 1933 verbrannt, seine deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt. Er starb 1935 in Schweden durch Suizid.

Kurt Tucholsky (1918)

  • Unbekannt

Quelle

Quelle: Kurt Tucholsky, 1918. Deutsches Literaturarchiv Marbach

Deutsches Literaturarchiv Marbach