Kurzbeschreibung

Nachdem Reichskanzler Franz von Papen nach den Reichstagswahlen im November 1932 zurückgetreten war, weil ihm der Reichstag die Unterstützung für eine Regierungsbildung versagte, lud Reichspräsident Paul von Hindenburg die Führer aller großen Weimarer Parteien nach Berlin ein, um die Möglichkeiten einer Regierungsbildung zu erörtern. Dazu gehörte auch Adolf Hitler, der Mitte/Ende November 1932 zu mehreren Gesprächen mit Hindenburg zusammentraf und erklärte, dass die NSDAP nur unter seiner Führung bereit sei, eine Regierung zu bilden. Hindenburg wiederum machte deutlich, dass er nur bereit sei, Hitlers Kanzlerschaft in einer vom Parlament getragenen Regierung zu akzeptieren, was Hitler ablehnte. Hindenburgs Widerstand war nur von kurzer Dauer. Nach anhaltender politischer Instabilität und dem Scheitern der Regierungsbildung unter Papens Nachfolger, Kurt von Schleicher, ernannte Hindenburg am 30. Januar 1933 Adolf Hitler zum Kanzler.

Dieses Foto zeigt die Ankunft von Adolf Hitler zu Gesprächen mit Hindenburg im November 1932.

Hitler bei seiner Ankunft zur Aussprache mit Reichspräsident Hindenburg (November 1932)

  • Georg Pahl

Quelle

Quelle: Adolf Hitler auf dem Weg zu Reichspräsident Paul von Hindenburg, Berlin, November 1932. Fotograf: Georg Pahl. Bundesarchiv-Bildarchiv, Bildnummer: Bild 102-14039,  online verfügbar auf Wikimedia Commons: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_102-14039,_Adolf_Hitler.jpg

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