Kurzbeschreibung
Die 1920er Jahre sahen einen Höhepunkt in der Entwicklung des
Zeitungsmarktes. In der Weimarer Republik gab es so viele Zeitungen und
Zeitschriften wie nie zuvor in Deutschland. Die großen, in Berlin
ansässigen Verlagshäuser wie Mosse, Scherl und Ullstein druckten bis zu
vier Zeitungsausgaben täglich. Während Alfred Hugenbergs
deutschnationaler Medienkonzern das eine Ende des politischen
Meinungsspektrums beherrschte, schuf der Kommunist Willi Münzenberg mit
dem Neuen Deutschen Verlag dessen Gegenstück. Neben den Tageszeitungen
erschien auch eine stetig wachsende Zahl an Zeitschriften für
Zielgruppen verschiedenster Interessen, wie das Foto dieses
Zeitungskiosks demonstriert.