Kurzbeschreibung

Die Gründung jüdischer Sport- und Turnvereine in Deutschland zu Beginn des 20. Jahrhunderts spiegelte sowohl den politischen als auch den kulturellen Zionismus wider, der Assimilationstendenzen, negative Stereotypen über Juden und schließlich den Antisemitismus bekämpfen wollte. Einige Gruppen benannten sich nach dem jüdischen Stamm der Makkabäer, den historischen jüdischen Befreiern, die im 2. Jahrhundert v. Chr. für die Unabhängigkeit von der hellenistischen Dynastie der Seleukiden kämpften. Der Turn- und Sportverein Bar Kochba, benannt nach dem legendären Anführer der Revolte gegen die Römer im Jahr 132 n. Chr., war einer der größten jüdischen Sportvereine und hatte Mitgliedsorganisationen in zahlreichen deutschen Städten. Er schloss Mannschaften für Männer und Frauen ein.

Der Bar Kochba-Sportverein aus Berlin bei den Deutsche Maccabi-Meisterschaften in Hamburg (Juni 1930)

  • Unbekannt

Quelle

Quelle: Deutsche Maccabi-Meisterschaften in Hamburg, 1931.
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Der Bar Kochba-Sportverein aus Berlin bei den Deutsche Maccabi-Meisterschaften in Hamburg (Juni 1930), veröffentlicht in: German History in Documents and Images, <https://germanhistorydocs.org/de/die-weimarer-republik-1918-1933/ghdi:image-4385> [16.03.2026].