Quelle

Quelle: Filmplakat, 1926. Graphiker: Wilhelm Tank. © Deutsches Historisches Museum, Berlin
Der Film Wege zu Kraft und Schönheit des Regisseurs Wilhelm Prager wurde von der UFA produziert und gehört zum Genre des Kulturfilms, einer Mischung aus Dokumentar- und Spielfilm, die aus dem Propagandafilm des Ersten Weltkriegs hervorging. Kulturfilme sollten ihr Publikum sowohl unterhalten als auch erziehen, in diesem Fall zum Streben nach einem gesunden und schönen Körper. Der Film kontrastiert die als ideal dargestellte Gesellschaft der Antike und deren Körperbewusstsein mit der modernen urbanen Industriegesellschaft. Er basierte auf einem Drehbuch des Mediziners und Filmregisseurs Dr. Nicholas Kaufmann, der 1927 Leiter der Kulturabteilung der UFA wurde. Der Film stellt ein Beispiel für die im 20. Jahrhundert aufkommende Körperkultur dar, eine frühe Form der Selbstoptimierung durch sportliche Betätigung im Freien und in der Sonne. Der Film kam 1925 in die Kinos und wurde schnell zum Publikumserfolg. Hier abgebildet ist ein Filmplakat aus dem Jahr 1926.

Quelle: Filmplakat, 1926. Graphiker: Wilhelm Tank. © Deutsches Historisches Museum, Berlin
DHM