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Quelle: Friedrich Meinecke, ca. 1930.
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Friedrich Meinecke (1862-1954) war der bekannteste liberale deutsche Historiker seiner Generation und galt als der herausragende Vertreter der Ideengeschichte. Von 1896 bis 1935 war er Herausgeber der einflussreichen Historischen Zeitschrift. In dieser Zeit schrieb er auch seine drei Hauptwerke zur Ideengeschichte sowie zahlreiche Essays und Artikel. Er nannte sich selbst „Vernunftrepublikaner“ und war ein entschiedener Befürworter des politischen Systems der Weimarer Republik. Seine Studierenden waren später vor allem unter den emigrierten Wissenschaftler/innen wiederzufinden, wie Hajo Halborn, Felix Gilbert, Hans Rosenberg, Helene Wieruszowski, Hedwig Hintze, Hans Baron, Dietrich Gerhard, Hans Rosenfels, Gerhard Masur und Gustav Mayer; aber auch Heinrich Brüning zählte dazu. Meineckes bekanntestes Werk, Die Deutsche Katastrophe, wurde 1946 veröffentlicht. Nach dem 2. Weltkrieg half er bei der Gründung der Freien Universität Berlin und wurde schließlich selbst 1948 Gründungsrektor.

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