Kurzbeschreibung

Mit den Stimmen von SPD und FDP wurde am 5. März 1969 der Sozialdemokrat Gustav Heinemann zum Bundespräsidenten gegen den Kandidaten der CDU/CSU gewählt. Diese Wahl war Ausdruck einer programmatischen Neuorientierung und stärkeren Öffnung nach links, die die FDP unter ihrem Parteivorsitzenden Walter Scheel betrieb. Seine Wahl zum Bundespräsidenten kommentierte Heinemann selbst als „ein Stück Machtwechsel“. Nach der Bundestagwahl am 28. September 1969 entschied sich die FDP für eine Koalition mit der SPD und mit der Wahl Willy Brandts zum neuen Bundeskanzler war der Machtwechsel vollzogen. Im Bild: Bundespräsident Gustav Heinemann (l.) und Bundeskanzler Willy Brandt nach der Überreichung der Ernennungsurkunde zum Kanzler durch den Bundespräsidenten in der Villa Hammerschmidt, Bonn.

Machtwechsel in Bonn (21. Oktober 1969)

  • Hanns Hubmann

Quelle

Quelle: Bundespräsident Gustav Heinemann (links) und Bundeskanzler Willy Brandt, nach der Überreichung seiner Ernennungsurkunde zum Kanzler in der Villa Hammerschmidt. Motiv 3 von 3. 21. Oktober 1969. Foto: Hanns Hubmann.
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