Kurzbeschreibung

Am 30. November 1918 trat in Deutschland das Reichswahlgesetz mit dem allgemeinen aktiven und passiven Wahlrecht für Frauen in Kraft. Damit konnten Frauen am 19. Januar 1919 erstmalig an den Wahlen zur verfassungsgebenden Nationalversammlung teilnehmen und sich zur Wahl aufstellen lassen. Von den 300 Frauen, die kandidierten, wurden schließlich 37 in die Nationalversammlung gewählt, die insgesamt 423 Abgeordnete zählte. Dieses Foto zeigt die Bühnen- und Filmschauspielerin Senta Söneland (geb. Werder, 1882-1934), die sich für das Frauenwahlrecht engagierte und im Vorlauf zu den Wahlen zur Nationalversammlung mehrere leidenschaftliche Reden hielt. Dieses Bild zeigt sie während einer Wahlkundgebung am Bahnhof Zoologischer Garten in Berlin.

Schauspielerin Senta Söneland wirbt für das Frauenwahlrecht zur Nationalversammlung (17. Januar 1919)

  • W. Gircke

Quelle

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Nationalversammlung in Berlin. Agitation durch die Schauspielerin Senta Söneland. Januar 1919. Fotograf: Walter Gircke. bpk-Bildagentur, Bildnummer 30023912. Für Rechteanfragen kontaktieren Sie bitte die bpk-Bildagentur: kontakt@bpk-bildagentur.de oder Art Resource: requests@artres.com (für Nordamerika).

Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz / Walter Gircke