Kurzbeschreibung

Die religiösen Verdächtigungen hinsichtlich Ketzerei, dämonischen Aktivitäten und sozialem Ungehorsam verstärkten sich im Zuge der umfassenden religiösen, rechtlichen und sozialen Veränderungen des 16. und 17. Jahrhunderts. Besonders in einigen konfessionellen Grenzregionen verschärften sich die religiösen Konflikte, und in den Gebieten mit größeren religiösen Konflikten gab es auch die höchste Konzentration von Hexenverfolgungen. Diese Karte zeigt die Überschneidungen zwischen den Orten signifikanter Hexenverfolgungen und religiöser Konflikte im frühneuzeitlichen Europa.

Hexenprozesse und konfessionelle Konflikte (1300-1850)

Quelle

Quelle: Kartografie (WCAG-konform) von Gabriel Moss, 2025, in Zusammenarbeit mit Greta Kroeker. Die Daten basieren auf: Peter T. Leesonund Jacob W. Russ, "Witch Trials," The Economic Journal, vol. 128: 2066–2105, https://doi.org/10.1111/ecoj.12498

Peter T. Leeson, Jacob W. Russ, "Witch Trials," The Economic Journal, Vol. 128, No. 613: 2066–2105, https://doi.org/10.1111/ecoj.12498
Brian P. Levack, The Witch-Hunt in Early Modern Europe. Fourth edition. London: Routledge, Taylor & Francis, 2016.

Hexenprozesse und konfessionelle Konflikte (1300-1850), veröffentlicht in: German History in Documents and Images, <https://germanhistorydocs.org/de/von-den-reformationen-bis-zum-dreissigjaehrigen-krieg-1500-1648/ghdi:map-5009> [20.01.2026].